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Welche SEO-Fehler sollten Online-Shop Betreiber vermeiden?

Typische SEO-Fehler bei Online-Shops


Will man als Online-Shop-Betreiber nicht für jeden Klick auf ein Produkt zahlen, wie es beispielsweise bei Preissuchmaschinen und Adwords-Kampagnen der Fall ist, muss der gesamte Onlineshop für Suchmaschinen und Kunden optimiert werden. Die Suchmaschinenoptimierung gehört deshalb mittlerweile zu den wichtigsten Marketing-Kanälen. Aber worauf muss man als Online Shop Betreiber achten, um mit den Produkten ganz oben zu erscheinen? Im Gespräch mit anderen SEO-Beratern ließen sich immer wieder die gleichen Fehler feststellen:

• Startseite
• Duplikate und ungünstige Produktbeschreibung
• Unverständliche URLs und Parameter
• Fehlende Redirects
• Ungünstige Struktur
• Interne Verlinkungen
• Bildoptimierungen



Die Nutzerfreundlichkeit – Usability


Nicht nur die Startseite eines Online Shops ist das Schaufenster im Internet und sollte hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit (Usability) optimiert werden. Besucht ein Kunde Ihren Online-Shop und findet keine relevanten Informationen oder ihn erschlägt regelrecht der Wust an Bildern und Infos, verlässt der potentielle Kunde sofort wieder den Shop. Damit steigt die Absprungrate, die wiederum einen Rankingfaktor darstellt. Viele Shopbetreiber vergessen auch, dass vor allem das Vertrauen durch bestimmte Siegel geschaffen werden kann. Weiterhin müssen umsatzrelevante Webseiten (z.B. Kategorie- und Produktseiten) auf die wichtigsten Suchbegriffe hin optimiert werden und ihr Alleinstellungsmerkmal hervorheben. Mobile first! Immer mehr Nutzer verwenden Ihr Tablet oder Smartphone. Daher sollte man zunächst daran denken, wie der Online-Shop am einfachsten für mobile Geräte optimiert werden kann. Hier sollten die wichtigsten Elemente hervorgehoben und nicht zu klein dargestellt werden. Mobile first! Immer mehr Nutzer verwenden Ihr Tablet oder Smartphone. Daher sollte man zunächst daran denken, wie der Online-Shop am einfachsten für mobile Geräte optimiert werden kann. Hier sollten die wichtigsten Elemente hervorgehoben und nicht zu klein dargestellt werden.


Duplikate vermeiden – Duplicate Content:


Das am weitesten verbreitete Problem sind doppelte Inhalte. Mit den Duplikaten sind Inhalte gemeint, die über mehrere URLs abgerufen werden können und damit auf mehreren Webseiten doppelt vorliegen. Diese Duplikate können zum Beispiel wie folgt entstehen:

• Kopierte Produktbeschreibungen und Meta-Tags
• Nutzung von URL-Parametern
• Session-IDs
• URLs mit und ohne www
• Webseiten sind über http und https abrufbar
• Webseiten sind mit und ohne „/“ am Ende abrufbar
• Groß- und Kleinschreibung in den URLs
• Druckversionen

Durch doppelt vorliegende Inhalte auf verschiedenen Seiten, werden die Suchmaschinen Ihre Seite als Kopie betrachten. Sie erschweren es Google, die für Sie relevantere Seite auszuwählen und im Ranking höher einzustufen. Dadurch kann sich also Ihr Ranking verschlechtern. Verwenden Sie deshalb nicht die Produktbeschreibungen der Hersteller und kopieren Sie niemals die Texte Ihrer Mitbewerber. Google liebt einzigartige Texte mit Mehrwert. Konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten und umsatzstärksten Produkte und verwenden Sie „canonical-tags“. Mit den „canonical-tags“ weisen Sie Google daraufhin, wo sich die Originalseite befindet. Eine weitere Methode wäre der Ausschluss mit URL-Parameternüber die Google Webmaster-Tools oder die Verwendung des Meta-Robots-Tag „noindex“. Über die Webmaster-Tools können Sie Google mitteilen, welche URLs mit bestimmten Parametern nicht aufgenommen werden sollen. Nach Ansicht einiger SEOs ist dies aber nicht die beste Lösung, greifen Sie lieber auf die Einrichtung der „canonical-tags“ zurück. Mit dem Meta-Robots-Tag können Sie den Suchmaschinen den Hinweis geben, die jeweilige Seite nicht zu indexieren. Nutzen Sie für die Vermeidung doppelter Inhalte nicht die robots.txt, diese wird Ihnen nichts bringen. Bei der Verwendung von Parametern in Ihrer URL, sollten diese besser in statische und lesbare URLs umgewandelt werden und die wichtigsten Keywords enthalten, z.B. Produktname, Hersteller, Marke oder ähnliches. Manchen Online Shop Betreibern fällt nicht auf, dass Ihr Shop mit und ohne www oder mit http und https abrufbar ist. Über einen Eintrag in die .htaccess kann dieses Problem schnell gelöst werden.

Duplicate Content erreichen Sie auch durch falsche Paginierung und der nicht verwendeten Link-Tags „rel=next und rel=prev“. Wenn Sie eine einfache Seitennummerierung verwenden, also nicht Infinite-Scrolling, sollte nur die erste Seite indiziert werden. Alle weiteren Seiten erhalten die Meta-Robots noindex, follow und die Link-Tags „rel=next und rel=prev“. Verschenken Sie nicht Ihr Ranking-Potential. Durch einzigartige Inhalte in Verbindung mit der Optimierung der Nutzerfreundlichkeit, machen Sie Ihre Besucher glücklich und am Ende auch sich selbst, wenn Sie dadurch mehr Umsätze generieren.



Filteroptimierung sowie Keyword-Cluster und Keyword-Skalierung


Jeder Online-Shop sollte eine Keyword-Recherche durchführen und Keyword-Cluster aufstellen, anhand derer man dann zusätzliche Landingpages erstellt. Die Keyword-Skalierung bedeutet nichts anderes, als das man mit weiteren Keywords breiter aufgestellt wird. So können beispielsweise Filter dazu genutzt werden, die auf eine Landingpage führen, welche auf bestimmte Suchbegriffe hin optimiert ist.



Fehlende Redirects – 301 Weiterleitungen


Vor allem bei Online Shops oder Marktplätzen kann der Einsatz von Weiterleitungen sinnvoll sein, wenn öfter Produktseiten wegfallen. Landet ein potentieller Kunde dann auf einer Seite mit dem Status-Code 404, Seite nicht gefunden, können Sie Ihren Besucher schnell verlieren. Durch die Einrichtung einer Weiterleitung mit dem Status-Code 301, sorgen Sie zum einen dafür, dass der Linkwert nicht verloren geht und zum anderen, dass der Besucher z.B. auf die übergeordnete Kategorie oder zum neuen Produkt geführt wird, um nach seinem gewünschten Produkt zu suchen.



Fehlende Redirects – 301 Weiterleitungen


Damit Ihr Online Shop einwandfrei von Suchmaschinen gelesen werden kann, sollte ein gut strukturierter und valider Code verwendet werden, der den Standards des W3C entspricht. Ein wildes drauf los programmieren sollte vermieden werden. Bedenken Sie, dass Google Ihre Texte leicht auslesen können sollte. Die Verwendung von zu viel Code (JavaScript, interne CSS oder Frames) wirkt sich negativ aus und kann auch die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website erhöhen, die eine von über 200 Ranking-Faktoren ist. Weiterhin kommt es oft vor, dass HTML-Elemente, wie H1, H2, strong etc., bei der Seitenstrukturierung nicht beachtet werden. Ist der Text einmal gut strukturiert, können Suchmaschinen die Inhalte besser auswerten. Auch die Navigation sollte nicht in JavaScript vorliegen, sondern in Form von Links, damit Google die Navigation verstehen kann. Zudem sollte man in Bezug auf die Navigation nicht zu sehr in die Tiefe gehen, sondern eher in die Breite. Das ist auch für Ihre Besucher wichtig, die mit nur wenigen Klicks an Ihr Ziel gelangen. Dadurch senken Sie auch die Absprungrate. Wie bereits weiter oben erwähnt sollten auch dynamisch erzeugte URLs in statische und verständliche URLs umgewandelt werden, die relevante Keywords enthalten. Eine lange URL aus Zeichen und Zahlen kann von Suchmaschinen und Kunden nicht verstanden werden und kann bei manchen Nutzern auch als Spam empfunden werden.



Meta-Tags: Meta-Title und Meta-Description


Meta-Tags dienen HTML-Dokumenten zur Angabe bestimmter Daten. Bei Meta-Titles und –Descriptions handelt es sich um die Beschreibung der Inhalte einer Seite, die in den Suchergebnissen angezeigt werden. Bei beiden ist die Zeichenanzahl beschränkt und die meisten Fehler bestehen darin, dass entweder zu wenig oder zu viel hineingeschrieben wird, keine Keywords auftauchen oder die gleichen Inhalte auf mehreren Seiten erscheinen. Auch hier gilt wieder: Duplikate vermeiden und an den Seiteninhalt anpassen.



Beschreibung und Größe der Bilder


Vor allem Online-Shops verwenden sehr viele Bilder in verschiedenen Ansichten. Hier werden öfter zu große Bilder verwendet und das sogenannte „alt-tag“ vergessen. Entscheiden Sie sich für ein Bildformat, verwenden Sie nicht zu große Produktbilder und nutzen Sie alt-tags, um die Bilder zu beschreiben, die wiederum auch Keywords enthalten.



Interne Verlinkungen


Interne Verlinkungen sind nicht nur aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung wichtig. Die interne Verlinkung sollte nicht nur auf einzelnen Seiten erfolgen, sondern von der Startseite bis in die tiefen Strukturen eines Shops hineingehen. Damit ist es auch möglich, den Besucher durch den Online-Shop zu führen und ihn auf relevante Seiten aufmerksam zu machen. Die Verlinkungen können beispielsweise auf ähnliche Produkte, Kategorien, zum Zubehör oder zu Anleitungen führen. Die interne Verlinkung ist demnach nicht nur für Kunden wichtig.

Schlusswort:
Diese Punkte genügen noch lange nicht, um einem Online Shop langfristig besser zu positionieren. Je nach Situation müssen individuelle Maßnahmen ergriffen werden. Bei der Optimierung Ihres Online Shops sollten Sie jedoch immer bedenken, dass Sie nicht für Google optimieren, sondern für den Kunden. Alles was den Kunden auf die Seite führt, ihn dort hält und zu weiteren Aktionen veranlasst, ist auch für die Platzierung Ihres Online Shops vorteilhaft.


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