Wenn Content erfolgreich sein soll, muss man verstehen, wie Menschen ticken, vor allem die eigene Zielgruppe.


Bei der Erstellung von Contents wird die Absicht des Nutzers aufgegriffen, seine Erwartungen und Bedürfnisse werden erfüllt und führen letztendlich zur Conversion. Um das zu erreichen, spielt die Customer Jouney, die ich bei der Erstellung von Texten nutze. Neben der Analyse der Zielgruppen-Segmente gehe ich konkreter auf die Personas ein, die für das Unternehmen wichtig sind.

Leistungsumfang:

  • Texterstellung (selbst oder über erfahrene Redakteure)
  • PR (persönliche Abwicklung über professionelle Redakteure, PR-Plattformen und Kontakte zu etablierten Unternehmen)
  • Influencer Marketing (persönliche Abwicklung über Influencer-Plattformen und über persönliche Kontakte)
  • Einbezug aller Kanäle, wie z.B. SEA, Pinterest, Instagram, LinkedIn, Facebook, Twitter etc.
  • Offpage-Maßnahmen (Broken Links anpassen, Mentions, Backlink-Audits, Abstrafungen beheben usw.)

Was ich nicht mache:

  • preiswerte Redakteure über Content-Plattformen hinzuziehen
  • Linkkauf
  • Kauf von Shares, Likes und Bewertungen
  • Errichtung von fragwürdigen Accounts und Fake-Profilen
  • Kommentare in nutzlosen Blogs/Foren
  • Quantität statt Qualität

Mehr Leads und Reichweite gewünscht?

Was ist Content-Seeding?


Mit dem Content-Seeding ist das Streuen von Inhalten gemeint, also die gezielte Platzierung von Inhalten nahe der Zielgruppe. Mit diesen Platzierungen der Contents sind Anlaufstellen gemeint, die potentielle Nutzer auf die eigene Website lenken sollen, um zu konvertieren. Durch Content-Seeding versucht man die Markenbekanntheit zu erhöhen, eigene Zielgruppen zu erreichen und die Anzahl Backlinks zu steigern, die wiederum ein positives Signal für Google liefern können. Um beim Content-Seeding erfolgreich zu sein, ist eine genau definierte Content-Marketing-Strategie notwendig. Einfach nur viele Texte schreiben und irgendwo platzieren geht nach hinten los. Content ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein Muss, und keine Modererscheinung.

Content Seeding und die Customer Journey


Um eine Online-Marketing-Strategie nutzerzentriert zu entwickeln, nutzt man die Customer Journey, auch Buyer’s Journey genannt. Als Customer Journey (deutsch: Kundenreise) bezeichnet man den Weg eines zielgruppenspezifischen Kunden, der über bestimmte Touchpoints, also Kontaktpunkte wie zum Beispiel TV-Werbung, Online-Anzeigen, zur Conversion geführt wird.


Content Planung und Strategie im SEO

Mögliche Maßnahmen vor dem Content-Seeding - die Customer Journey


Der Ablauf einer Customer-Journey ist ein klassisches Modell, das ich in Abhängigkeit vieler Faktoren (Branche, Ziele, etc.) anpasse und damit erfolge erzielte.



Ziele festlegen

Was soll mit Content-Seeding erreicht werden? Festlegung der Ziele und KPI, wie zum Beispiel die Lead-Steigerung oder Verweildauer auf der Seite.



Die Basis für Content-Strategien

Keywordanalysen, User-fokussierte SEO-Maßnahmen, Status-Quo Analysen und technische Optimierungen sind grundlegender Teil jeder Content-Strategie. Was ist der User-Intent? Will sich der User nur informieren oder hat er bereits seine Kaufentscheidung getroffen?



Zielgruppensegmentierung und Personas definieren

Um zu verstehen, welchen Mehrwert man seiner Zielgruppe bieten muss, werden Personas definiert, die den idealen Kunden eines Unternehmens darstellen. Hierzu gehören zum Beispiel: Demographie, Alter, Bildung, Ziele, Interessen, bisherige Traffic-Herkunft, bevorzugte Kommunikationsmittel, persönliche Feedbacks.



User Experience

Sofern eine Zielseite existiert, sollte die Usability hinterfragt und die Ansicht auf mobilen Geräten geprüft werden. Wurde die Zielseite schon überprüft?



Zwischenschritt: Story-Telling und Content-Erstellung:

Für die Erstellung von Inhalten, egal ob es sich um Texte, Infografiken oder Videos handelt, greift man nun auf die zuvor analysierten Daten zurück und erstellt das Briefing. Um Content zu erstellen, können zum Beispiel folgende Maßnahmen und Fragen hilfreich sein:

1. Story-Telling - der Einfluss von Geschichten
Die Erzählung von Geschichten hat starken Einfluss auf unser Denken und unsere Handlungsweise.Sie können helfen Beziehungen auszubauen, sich zu identifizieren und ein Wir-Gefühl schaffen.

Wichtige Erkenntnisse liefern bspe. folgende Fragen:
- WAS macht das Unternehmen?
- Wie macht es das Unternehmen bzw. wie wird es umgesetzt oder wie wird etwas hergestellt?
- Warum wird es gemacht? Welche Vorteile gibt es? Wie wird weitergeholfen? Warum gibt es das Unternehmen oder die Dienstleistung oder das Produkt?

2. Content-Ideen:
Ideen erhält manh aus vielen Quellen, z.B. aus den eigenen Online-/Vertriebskanaälen, der Konkurrenz oder Communities.

Folgende Fragen können dabei helfen, Ideen zu sammeln und zu evaluieren:
- Wer sind die Personas?
- Was machen die Wettbewerber?
- Was hat in der Vergangenheit funktioniert?
- Welche Trends gibt es aktuell oder stehen an?
- Welche Fragen werden im Web gestellt?
- Was lässt sich aus den SEO-/SEA-Aktivitäten ableiten?
- Was hat bisher nicht funktioniert oder was kritisieren die Kunden und warum?



Awareness - Die Aufmerksamkeit wecken

Ein User wird auf ein Thema aufmerksam und möchte darüber mehr erfahren. Es kann sich um ein Problem handeln, wofür er eine Lösung sucht oder er möchte einfach nur unterhalten werden. Die Awarness-Phase wird durch ein Rechercheverhalten definiert. Von einem allgemeingültigen Interesse soll es dann in eine zielgerichtete Suche übergehen. Beispielsweise will sich ein User über die korrekte Lackierung eines Fahrrades informieren. Der Inhalt muss strategisch so platziert werden, dass man als direkter Lösungsanbieter den User zu den richtigen Produkten führt. Eine Verknüpfung vom informativen zum transaktionalen Content muss geschaffen werden. Gleichzeitig kann so auch das Branding gestärkt werden. Insgesamt wird dem User ein Mehrwert geboten, ohne aufdringlich für etwas zu werden.



Die Entscheidungsgrundlage / Evaluierung:

In dieser Phase will der Nutzer sein Wissen vertiefen und sammelt weitere Informationen, um sicher zu gehen, dass er die richtige Entscheidung trifft. An dieser Stelle können zum Beispiel Rezensionen, Gütesiegel oder Tests helfen, die Kaufentscheidung zu erleichtern.



Die Transaktion:

Bei der Transaktion ist nicht nur der Kauf eines Produktes gemeint, es kann sich auch um den Download eines Ratgebers oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel handelt. Der Nutzer sollte ohne Schwierigkeiten zur transaktionalesn Seite geführt werden und auf dieser Seite ohne Hürden und ohne Ablenkungen eine Transaktion durchführen können. Wie zuvor beschrieben, spielt die Navigation, die Usability, die Technik und damit beispielsweise auch der Pagespeed eine entscheidende Rolle. Eine weitere Bestätigung der Vorteile ist sinnvoll, damit der User sich in seiner Entscheidung wohlfühlt und die Transaktion ohne Bauchschmerz durchführt.



Der Mehrwert für den Kunden:

Nach der Transaktion muss der Kunde bei der Stange gehalten werden. Das bedeutet, dass man einem Käufer nach dem kauf noch weitere Hilfestellungen anbietet, die ihm einen Mehrwert mit dem Produkt bietet. Dieses Erlebnis soll dem Käufer positiv in Erinnerung bleiben und an die Marke binden. Die Qualität der Leistungen im After-Sale spielt damit eine große Rolle.



Loyalität:

Um einen Käufer langfristig zu binden, muss das Unternehmen als Helfer jederzeit zur Verfügung stehen. Das kann weiteres Vertrauen schaffen und die Gelegenheit geben, weitere Leistungen oder Produkte anzubieten.



Tracking und Monitoring:

Insgesamt betrachtet muss durchgehend geprüft werden, ob die gesetzten Ziele erreicht werden und ob gegebenenfalls die Strategie und die Kommunikationswege geändert haben. Nur weil mehr Besucher auf die Zielseite geführt werden, müssen nicht gleichzeitig mehr Leads generiert werden.



Content-Seeding für nachhaltige Ergebnisse